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CHEMPARK –
Historie der Energieversorgung

Die Gründungsjahre des CHEMPARK-Standortes Krefeld-Uerdingen gehen zurück auf das Ende der 70er Jahre des vorletzten Jahrhunderts. Im Jahr 1877 nahm hier die Firma „Dr. E. ter Meer & Cie“ ihre Produktion auf. Der Gründer Dr. Edmund ter Meer produzierte damals mit zwei Mitarbeitern organische Farbstoffe, die erst ein paar Jahre zuvor erfunden worden waren. Für die Energieversorgung in dieser Zeit genügte zunächst eine Dampfmaschine mit nicht mehr als 5 PS Leistung. Die Nachfrage nach den ersten künstlichen Farbstoffen war groß, so dass ein Wachstum des Produktionsbetriebes sehr früh möglich war. 1892 erweiterte das Unternehmen seine Produktpalette um künstliche Anilinöle. Um weiter wachsen zu können, fusionierte „Dr. E. ter Meer & Cie“ vier Jahre später mit der Firma des Kölner Anilinherstellers Julius Weiler. Die „Chemischen Fabriken vorm. Weiler – ter Meer“ waren geboren. Zur Produktpalette gehörten fortan auch anorganische Schwerchemikalien. Ab 1896 benötigte man deshalb zur Energieversorgung eine Zweizylinder-Dampfmaschine mit nicht weniger als 180 PS sowie eine Dynamoanlage, die zur Lichtbeschaffung 240 Volt Gleichstrom lieferte. Der Standort wuchs bis zum Ersten Weltkrieg kontinuierlich, so dass die „Chemischen Fabriken“ zu dieser Zeit 1.600 Mitarbeiter beschäftigten. 

Nach dem Ersten Weltkrieg ging es für den Standort am Niederrhein weiter bergauf. Auch Eisenoxid- und Chromoxidpigmente sowie Konservierungsmittel, Riechstoff-Vorprodukte, Lederdeckfarben, Holzschutzsalze und Klebstoffe gehörten nunmehr in Krefeld-Uerdingen zum festen Produktportfolio. 

Stetiges Wachstum in den ersten Jahrzehnten

Um den gestiegenen Energiebedarf decken zu können, erfolgte Ende der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts der Bau des zentralen Kraftwerks am Chemiestandort Krefeld-Uerdingen. Die nun zur Verfügung stehenden Dampfdrücke von mehr als 100 bar repräsentierten zusammen mit der höheren Stromerzeugung den zu dieser Zeit möglichen Technikvorsprung.