Genehmigungsunterlagen für GuD-Kraftwerk im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen überreicht

Bezirksregierung Düsseldorf erteilt Vorbescheid

19.02.2013

Düsseldorf/Krefeld/Aachen. Für das in Krefeld geplante Trianel Gas- und Dampfturbinenkraftwerk hat die Bezirksregierung Düsseldorf den immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid erteilt. Damit wird die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit für den Bau und Betrieb des geplanten Kraftwerks bescheinigt. Regierungspräsidentin Anne Lütkes überreichte am 19. Februar 2013 in Düsseldorf die Genehmigungsunterlagen an Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel, und Dr. Günter Hilken, Vorsitzender der Geschäftsführung der Currenta GmbH & Co. OHG, die den Chempark managt und betreibt. Mit dem Vorbescheid wurde gleichzeitig die erste Teilgenehmigung zur Freimachung der Baustelle erteilt.

„Mit dem Vorbescheid der Bezirksregierung ist ein sehr wichtiger Meilenstein erreicht. Wir freuen uns, dass Trianel das Projekt im Chempark Krefeld-Uerdingen weiter vorantreiben kann“, sagt Currenta-Geschäftsführer Hilken und stellt zugleich heraus: „Das geplante Gas- und Dampfkraftwerk kann einen wichtigen Beitrag der Industrie zur Energiewende leisten, da es sehr flexibel und effizient ist. Es ist nun aber ganz entscheidend, dass die Politik Planungssicherheit schafft, damit das Projekt auch wirtschaftlich zu realisieren ist.“

Trianel plant im Chempark Krefeld-Uerdingen eine Doppelblockanlage mit einer elektrischen Gesamtleistung von bis zu 1.200 Megawatt, die das öffentliche Netz und die im Chempark ansässigen Unternehmen mit Strom versorgt. Darüber hinaus gewährleistet das GUD-Kraftwerk die Versorgung des Chemparks mit Prozessdampf.

„Die positive Entscheidung der Bezirksregierung schafft die Grundlage für Trianel, ein Vorzeigekraftwerk für die Energiewende im Chempark zu realisieren“, bedankte sich Becker bei Regierungspräsidentin Lütkes und betonte: „Der Chempark in Krefeld-Uerdingen ist einer der attraktivsten Kraftwerksstandorte mit Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland.“ Aufgrund der hohen und ganzjährigen Dampfauskopplung (der Wärmebedarf für den Chempark ist 3-mal höher als der gesamte Fernwärmeabsatz der Landeshauptstadt Düsseldorf) kann in Krefeld ein Ausnahmekraftwerk entstehen, das auf Grund seiner Flexibilität den Anforderungen der erneuerbaren Energien und aufgrund seines hohen Wirkungsgrades der EU-Richtlinie zur Energieeffizienz entspricht.

„Investitionen in moderne, hocheffiziente Kraftwerke müssen langfristig gesichert werden“, fordert Becker die Politik auf. Für Stadtwerke und kommunale Energieversorger ist es sinnvoll, sich durch eine Beteiligung an Projekten wie diesen frühzeitig attraktive Optionen zu schaffen. „Wer jetzt den Grundstein legt, kann Investitionsentscheidungen treffen, sobald Klarheit im Energiemarkt herrscht.“ Aktuell sind 31 Stadtwerke und regionale Energieversorger an dem Kraftwerksprojekt beteiligt.

Im Sommer 2013 wird Trianel gemeinsam mit den Gesellschaftern des Projekts den weiteren Fahrplan der Kraftwerksentwicklung abstecken. Voraussichtlich noch 2013 werden die Kraftwerkspartner mit der Ausschreibung für einen Generalunternehmer zur Errichtung des Kraftwerks starten. „Den endgültigen Zeitplan werden wir zusammen mit unseren Gesellschaftern festlegen“, so Becker weiter.

Im Februar 2012 hatte die Trianel Kraftwerk Krefeld Projektgesellschaft mbH & Co. KG den Antrag auf Vorbescheid nach Bundesimmissionsschutzgesetz bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht.

Ihre Ansprechpartner:

Trianel GmbH
Dr. Nadja Thomas, Pressesprecherin
Tel.: +49 241 413 20 466
Mobil: +49 160 96 37 04 56
E-Mail: n.thomas@trianel.com

Currenta GmbH & Co. OHG
Bettina Pöhler, Pressesprecherin
Tel.: +49 214 30 62208
E-Mail: bettina.poehler@currenta.de

 

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