Nächster Schritt für die Realisierung des Kraftwärmekopplungsprojekts Krefeld

Offenlegung der Antragsunterlagen

06.05.2010

Krefeld/Aachen – Das Kraftwerksprojekt im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen kommt mit der Offenlegung der Antragsunterlagen seiner Realisierung einen entschei­denden Schritt näher. Im ersten Quartal 2011 kann bei normalem Verfahrensverlauf die Genehmigung erteilt und der Baubeschluss gefällt werden. Davon geht der Geschäftsführer der Trianel Kohlekraftwerk Krefeld Projektgesellschaft mbH & Co. KG, Martin Hector, aus. Mit Zeitungsanzeigen wird die Bezirksregierung Düsseldorf heute das weitere Offenlegungsverfahren ankündigen.
„Mit der Veröffentlichung der Antragsunterlagen für das Trianel Kohlekraftwerk Krefeld erreicht das Projekt einen der wichtigsten Meilensteine auf dem Weg zur Genehmigung“, so Hector. Ab dem 14. Mai 2010 wird der Antrag bei der Bezirks­regierung in Düsseldorf und den Verwaltungen in Krefeld, Duisburg-Rheinhausen, Moers und Neukirchen-Vluyn einen Monat lang ausgelegt. Ein Erörterungstermin für die Einwender wird voraussichtlich ab 20. September 2010 in Krefeld stattfinden.
Auch der Betreiber des CHEMPARK Krefeld-Uerdingen, CURRENTA, begrüßt den Verfahrensfortschritt. „Dieses Investitionsvorhaben der Firma Trianel hilft uns ganz konkret, den CHEMPARK-Standort Krefeld-Uerdingen auch zukünftig attraktiv und wettbewerbsfähig zu halten. Das ist essentiell für die Arbeitsplätze in der gesamten Region", so CHEMPARK-Leiter Dr. Stefan Dresely.
Gemeinsam mit Dr. Dresely wirbt auch Martin Hector für die Akzeptanz der Milliardeninvestition in der Bevölkerung. „Wir werden nicht jeden von diesem Projekt überzeugen können“, ist sich Hector klar, „aber das Verständnis in der Bevölkerung für die Notwendigkeit einer umweltfreundlichen, sicheren und preisgünstigen Energieerzeugung auch mit hochmodernen Kohlekraftwerken ist größer, als die Kritiker glauben machen wollen.“ Hector versichert, dass Trianel alle Anregungen im weiteren Genehmigungsverfahren ernst nehmen und genauestens prüfen werde.
Aufgrund politischer Vorgaben des Krefelder Rates wurde der Antrag für das Kraftwerk seit 2008 mehrfach überarbeitet. So ist nun die Anlieferung der Kohle über einen neu zu bauenden Anleger als Erweiterung des Krefelder Hafens Teil des Antrages. Insgesamt umfassen die Antragsunterlagen neun Aktenordner mit über 3.000 Seiten Text und Plänen.
Das moderne Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerk auf Steinkohlebasis wird eine elektrische Leistung von 750 MW haben. Durch die ganzjährige Dampfauskopplung für die Betriebe des CHEMPARK verfügt das Kraftwerk über einen besonders hohen Wirkungsgrad von 60 Prozent. Zudem emittiert die Anlage deutlich weniger Kohlenstoffdioxid als eine herkömmliche vergleichbarer Größe. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur umweltschonenden Energieversorgung.
Das Investitionsvolumen wird weit über einer Milliarde Euro liegen.

Hinweis an die Redaktionen:
Diesen Text sowie Fotomaterial finden Sie im Presseserver unter www.presse.currenta.de
.

Ansprechpartner:
Elmar Thyen
Tel. 0241-41320241 oder 0151-12641787
E-Mail: e.thyen@trianel.com

Mark Mätschke
Tel. 0214-30-47420 oder 0175-30-47420
E-Mail: mark.maetschke@currenta.de

mm/et (2010-0045)

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Currenta ("Gesellschaft"), des Bayer-Konzerns, seiner Teilkonzerne oder seiner Servicegesellschaften beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Currenta oder Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben haben. Diese Berichte stehen auf den Webseiten www.currenta.de beziehungsweise www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 

  • Steinkohlekraftwerk Krefeld
  • Das Trianel Netzwerk