Trianel bekräftigt ihre Planung zum Bau eines Steinkohlekraftwerks in Krefeld

Entscheidung des Rates der Stadt Krefeld unterstützt das Vorgehen

09.12.2009

 

Aachen/Krefeld Die Trianel Power-Projektentwicklungsgesellschaft Kohlekraftwerk mbH & Co. KG sieht sich angesichts der jüngeren Entwicklungen im Rat der Stadt Krefeld darin bestätigt, ihre Planungen zum Kraftwerksbau fortzuführen. Die Prüfung und objektive Bewertung der Genehmigungsfähigkeit des geplanten Steinkohlekraftwerks in Krefeld-Uerdingen im gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren ist aus Sicht der Trianel der nächste richtige Schritt. Der Ratsbeschluss der Stadt Krefeld vom 13. Dezember 2007 zur Änderung des Bebauungsplans ist ergebnisoffen ohne konkrete Festsetzungen. Trianel begrüßt, dass damit die politischen Entscheidungsträger in Krefeld von der ursprünglich ablehnenden Haltung zum Kohlekraftwerk Abstand nehmen und den sachlichen Abwägungsprozess mit der Trianel fortsetzen. Dieser Zusammenarbeit sieht Trianel weiterhin positiv entgegen und wird auch künftig hohen Wert darauf legen, die Planungen verständlich und nachvollziehbar darzulegen.

 

Der Ratsbeschluss der Stadt Krefeld ist im Zusammenhang mit dem Regionalratsbeschluss im Regierungsbezirk Düsseldorf vom 6. Dezember 2007 zu sehen und ist nicht mit der Situation am Kraftwerksstandort der Trianel in Lünen vergleichbar. Der Beschluss des Regionalrates führt zu einer Angleichung der Regionalpläne in den NRW-Regierungsbezirken. Das Genehmigungsverfahren in Krefeld fällt in den Regierungsbezirk Düsseldorf. Im hier geltenden Regionalplan waren bisher die einzelnen Kraftwerksstandorte verbindlich vorgegeben. Durch den Beschluss des Regionalrates werden Industrieflächen zu potenziellen Standorten für öffentliche Kraftwerke.

 

Die Trianel wird ergänzend zu den fortgeschrittenen Planungen in Lünen ihre Planung zum Bau des Kraftwerks in Krefeld fortführen. Aktuell wird der Genehmigungsantrag vorbereitet und damit die Prüfungen des Vorhabens durch die zuständigen Landesbehörden eingeleitet. Den Dialogprozess mit der Forenreihe, die im Auftrag der Trianel von der Prognos AG veranstaltet wird, führt das Unternehmen wie geplant weiter. Das nächste Forum findet am 23. Januar 2008 statt. Themen sind gesundheitliche Wirkungen durch Feinstaub und Klimaschutz.

 

Trianel ist ein Verbund von Stadtwerken, die unabhängig von den großen Energiekonzernen im Markt agieren wollen. Das GuD-Kraftwerk in Hamm-Uentrop und die geplanten Steinkohlekraftwerke in Lünen und Krefeld sind wesentliche Bausteine, Zugang zu einem zukunftssicheren Mix an Stromerzeugungskapazitäten zu erlangen. In der Folge wird für mehr Wettbewerb im Sinne der Kunden durch die 28 überwiegend aus Nordrhein-Westfalen stammenden am Steinkohlekraftwerksprojekt beteiligten Stadtwerke gesorgt. Nahezu alle anderen großen Kraftwerke werden derzeit von den vier Energiekonzernen betrieben.

 

Der Standort im Chempark Uerdingen ist durch die Wärmeauskopplung sowohl energiewirtschaftlich als auch energiepolitisch hervorragend für die Entwicklung eines Kohlekraftwerks geeignet. Der Nutzungsgrad des Kraftwerks erreicht mit Kraft-Wärme-Kopplung 57 Prozent. Dies ist – über das Jahr gesehen – der höchste Nutzungsgrad aller zurzeit in Planung befindlichen großen Kohlekraftwerke. Eine weitere Erhöhung des Nutzungsgrades ist möglich, wenn zusätzliche Wärmekunden im Umfeld gewonnen werden können.

 

Ihre Ansprechpartner:

Trianel Power-Projektgesellschaft Kohlekraftwerk mbH & Co. KG

Martin Hector, Geschäftsführer

Denise Matthée, Leiterin Marketing und Kommunikation

Krefelder Straße 203, 52070 Aachen

Tel.: +49 241 4 13 20-240

Email: info@trianel.com

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