Trianel beweist operative Stärke

Stadtwerke-Kooperation Trianel legt Jahresabschluss 2012 vor

10.07.2013

Aachen, Düsseldorf. Trotz der schwierigen Lage auf den Energiemärkten hat sich das Stadtwerke-Netzwerk Trianel 2012 erneut erfolgreich am Markt behaupten können und ein positives Jahresergebnis erreicht. „Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Trianel GmbH ein Ergebnis vor Steuern von rund 5,2 Mio. € erzielt und damit einen Jahresüberschuss von rund 2,3 Mio. € erwirtschaftet“, erläutert Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH. Die hohe Attraktivität des Geschäftsmodells der Trianel GmbH wird auch dadurch deutlich, dass 2012 gleich fünf neue Gesellschafter aufgenommen werden konnten. Der positive Trend setzt sich 2013 fort, bereits jetzt haben drei weitere Stadtwerke ihren Beitritt zur Trianel GmbH beschlossen. Das Eigenkapital stieg auf 84,9 Millionen €.

Dass das operative Ergebnis nicht noch besser ausfiel, hängt mit der Ende 2012 eingeleiteten Insolvenz der niederländischen Tochtergesellschaft Trianel Energie B.V. (TEBV) zusammen. Ohne die in 2012 ergebniswirksamen Effekte wäre das Vorsteuerergebnis des Jahres 2011 von rund 14 Mio. € übertroffen worden. „Dass wir auch mit den Effekten der TEBV-Insolvenz noch ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaftet haben, ist Ausdruck unserer operativen Stärke“, betont Dr. Jörg Vogt, kaufmännischer Geschäftsführer der Trianel GmbH. Im Rahmen der Abwicklung der TEBV erwartet Trianel noch eine signifikante Ausschüttung aus der Insolvenzmasse. Dr. Vogt: „Diese wird sich aber erst zukünftig positiv auf das Ergebnis auswirken.“ Mit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 ist die Insolvenz der TEBV bereits umfassend verarbeitet.

Das operative Geschäft war 2012 geprägt durch Optimierungen im Kerngeschäft, der Beschaffung und Lieferung von Energie sowie die Etablierung neuer Dienstleistungen im Erzeugungsportfoliomanagement. Auch mit der gaswirtschaftlichen Ausweitung im Portfolio- und Bilanzkreismanagement sowie der Speicherbewirtschaftung konnte Trianel 2012 ihren Wachstumskurs fortsetzen. Dabei sieht sich das Aachener Stadtwerke-Netzwerk als Dienstleister seiner Gesellschafter, der zugleich neue Geschäftsfelder entwickelt. Becker: „Überaus erfolgreich haben wir im Schulterschluss mit Windparkbetreibern über die GESY GmbH 2012 Windstrom mit dem Marktprämienmodell in den Strommarkt integrieren können.“ Zudem wurden 2012 erstmals von Trianel entwickelte Smart Metering-Lösungen in Windkraftanlagen eingebaut, um die Anlagen als virtuelles Kraftwerk einzusetzen.

Im Thema Smart Metering sieht Trianel aufgrund der vielschichtigen Möglichkeiten einen zentralen Baustein der Energiewende. Unter der Federführung von Trianel werden seit 2012 gemeinsam mit 60 Stadtwerken nicht nur Geschäftsmodelle zum Smart Metering entwickelt, sondern die Technik zudem im Alltagseinsatz erprobt und erforscht.

„Die Energiewirtschaft durchlebt ihre schwierigste Phase seit der Markt-Liberalisierung 1998“, bewertet Becker die aktuelle Lage, „das Trianel Modell bewährt sich auch in dieser Situation hervorragend.“

Die Eckdaten im Überblick (in Klammern Zahlen von 2011):

  • Ergebnis vor Steuern:            5,2 Mio. € (13,7 Mio. €)
  • Jahresüberschuss:                2,3 Mio. € (7,2 Mio. €)
  • Eigenkapital                           84,9 Mio. € (81,5 Mio. €)

 Im Berichtsjahr 2012 konnte der Gesellschafterkreis der Trianel GmbH mit dem Beitritt der BBSW Energie GmbH, der Gemeindewerke Steinhagen GmbH, der Osterholzer Stadtwerke GmbH & Co. KG, der Stadtwerke Heidelberg GmbH sowie der T.W.O. Technische Werke Osning GmbH auf insgesamt 54 im Handelsregister eingetragene Gesellschafter erweitert werden.

Ansprechpartner:
Elmar Thyen, Leiter Unternehmenskommunikation
Fon +49 241 41320-413 | Mobil +49 151 12 64 17 87 | Mail e.thyen@trianel.com

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