Trianel weitet Sprechstunde im Bürgerbüro am Standort Krefeld aus

Interessierte Bürger können nun fachkundige Informationen flexibler einholen

05.05.2010

Aachen/Krefeld. Trianel wird die Bürgersprechstunden in seinem Projektbüro an der Dorfstraße 4 im ehemaligen Pfarrhaus in Uerdingen ausweiten. Damit reagiert Trianel auf Wünsche aus der Bürgerschaft, die Sprechstunden flexibler zu gestalten.
Das Büro steht ab kommender Woche (KW 17) immer montags und donnerstags, in der Zeit von 16:00 - 18:00 Uhr und mittwochs, in der Zeit von 10:00 -12:00 Uhr interessierten Bürgern offen.
„Wir werden nicht nur Fragen zum Kraftwerk beantworten, wir stellen uns auch den Bedenken und Anregungen, die von Seiten der Bürgerschaft an uns herangetragen werden. Ein breiter Dialog ist uns wichtig, da dieses Kraftwerk gemeinsam mit der Bürgerschaft entstehen soll“, so der Geschäftsführer der Trianel Kohlekraftwerk Krefeld Projektgesellschaft, Martin Hector. In den Sprechstunden steht den Bürgern als kompetenter Ansprechpartner Trianel-Projektleiter Petro Sporer Frage und Antwort. Der 51jährige Sporer kommt selbst aus Krefeld.
Das Kraftwerk wird durch die hocheffiziente Kesseltechnik und die Dampfauskopplung für den Chempark einen Wirkungsgrad der eingesetzten Energie von rund 60 Prozent erzielen. Durch den Einsatz modernster Filter- und Rauchgasreinigungstechnik werden alle Grenzwerte nicht nur eingehalten, sondern deutlich unterschritten. Aufgrund der Durchlaufkühlung mit Rheinwasser ergibt sich nicht nur eine Verbesserung des Wirkungsgrades, es kann auch auf einen großen Kühlturm verzichtet werden. Durch Einsatz eines kleinen Ventilatorkühlers, der nur bei hohen Wassertemperaturen des Rheins zugeschaltet wird, können im Hochsommer negative Auswirkungen des zurückgeführten Kühlwassers auf Fauna und Flora im Rhein vermieden werden.
Die Planunterlagen zum Kraftwerk, sie umfassen insgesamt mehrere tausend Seiten in neun Ordnern, werden von der Bezirksregierung im Mai ausgelegt.  Trianel baut gemeinsam mit Stadtwerken seit 2005 Kraftwerke. In Hamm betreibt Trianel ein 840 Megawatt Gas- und Dampfturbinenkraftwerk. In Lünen ist seit 2008 ein 750 Megawatt Kohlekraftwerk in Bau. In der Nordsee soll unter der Federführung von Trianel der Off-Shore Windpark Borkum West II entstehen. Die EU hat bereits eine Förderung von rund
43 Millionen Euro zugesagt. Stadtwerke aus ganz Deutschland machen sich durch ihre Beteiligung an den regenerativen und konventionellen Kraftwerksprojekten unabhängig von den vier großen deutschen Energieversorgern. Durch die Eigenproduktion sichern die beteiligten Stadtwerke ihren Kunden zudem langfristig bezahlbaren und umweltfreundlich produzierten Strom.

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